Aus dem Band 1 Die Gestrandeten
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Meine Freude war riesig, hatte jedoch einen bitteren Beigeschmack. Ich musste meine junge Liebe für geraume Zeit verlassen. Jetzt wurde für uns Beide die Zeit zu kurz.
Den letzten Abend verbrachten wir bei ihr, da sie Rufbereitschaft hatte. Es war wunderschön mit ihr, bis zu dem Zeitpunkt, als das Schicksal gegen uns entschied. Bevor sie zum Einsatz fort musste, versprachen wir uns die ewige Liebe.
Ich wartete sehnsüchtig den ganzen Abend und weiter bis zum Morgengrauen, denn an Schlaf war nicht zu denken. Mein Herz war zu aufgewühlt und ich schrieb ihr noch einen Liebesbrief, bevor es an der Zeit war, meinen Dienst anzutreten.
Das ich mich nicht persönlich von ihr verabschieden konnte, brennt heute noch wie Feuer in mir. Wir blieben noch lange in Kontakt so gut es eben ging, bis sich unsere Wege auf gravierende Weise trennten.Das Mädchen war aber nicht Adhara und macht heute meine Beziehung zu Ihr äußerst kompliziert und schwierig. Das darf ich nicht zu laut sagen, da sie in diesem Fall keinen Spaß versteht. Da darf ich sie nicht unterschätzen, Frauen haben dafür den sechsten Sinn. Aber sie dürfte weit mehr besitzen, da ich manchmal glaube, sie kennt meine Gedanken.
Ich empfinde für Adhara weit mehr, aber ich habe jemanden mein Wort gegeben das mich bindet.
© Adhara's Universum is all Copyright by Neuhold Andreas, Vienna Austria 2016
Es gibt noch mehr zu erzähen.